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Natürliches
Mineralwasser hat einen langen Weg hinter sich, bevor es in die
Flasche gelangt. Niederschlagswasser aus Regen, Schnee oder
Hagel ist Mineralwasser in seiner ursprünglichsten Form. Es
dringt in den Boden ein und sickert bis zu mehrere hundert Meter
tief in die Erde.
Die
Gesteinsschichten, die das Wasser im Laufe der Jahrhunderte
durchdringt, sind verantwortlich für den Geschmack des späteren
Mineralwassers. Das Wasser wird so gereinigt und nimmt wichtige
Mineralstoffe wie Magnesium, Natrium oder Calcium auf. Je nach
Gesteinsart liegen die Mineralstoffe und Spurenelemente in
unterschiedlicher Konzentration und Zusammensetzung vor.
Das
Wasser sickert solange durch die Bodenschichten, bis es an eine
undurchlässige Schicht stößt – beispielsweise auf
Ton. Wenn diese Schicht nicht absolut dicht ist, gelingt es
einem Teil des Wassers dennoch, weiterzusickern. Die Folge: Es
entstehen mehrere Grundwasserschichten übereinander.
Mineralwasser stammt meist aus tieferen Grundwasserschichten.
Dort hat es sich in vielen Fällen mit Kohlensäure
angereichert, die während vulkanischer Aktivität entstanden
ist. Der lange Weg durch die Gesteinsschichten garantiert die
besondere natürliche Reinheit des Mineralwassers.
Ein Blick auf
Etikett verrät, welche Mineralstoffe und Spurenelemente im
Mineralwasser stecken. Die Analyse der Inhaltsstoffe wird in
regelmäßigen Abständen wiederholt. Außerdem gibt das Etikett
Auskunft darüber, aus welcher Quelle das Wasser kommt und wie
lange es haltbar ist.
Die
Hersteller dürfen natürliches Mineralwasser nur auf drei Arten
behandeln: Sie können Kohlensäure beimengen oder entziehen
sowie Eisen und Schwefel entfernen. Auf dem Etikett steht, ob
das Wasser mit Kohlensäure aus der eigenen Quelle oder einer
fremden Quelle versetzt worden ist.
Das
Eisen wird dem Wasser nur der Optik zuliebe entzogen – die so
genannte Enteisenung. Da Eisen an der Luft oxidiert, würde es
sonst im Wasser ausflocken. Ein zu hoher Schwefelgehalt würde
dagegen den Duft und den Geschmack beeinträchtigen.
Natürliches
Mineralwasser
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stammt aus
unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten, ursprünglich
reinen Wasservorkommen
-
muss von
ursprünglicher Reinheit sein
-
enthält
von Natur aus Mineralstoffe
-
muss
direkt an der Quelle abgefüllt werden
-
benötigt
eine amtliche Anerkennung (als einziges Lebensmittel in
Deutschland)
Natürliches
Heilwasser
-
stammt aus
unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten, ursprünglich
reinen Wasservorkommen
-
muss von
ursprünglicher Reinheit sein
-
enthält
von Natur aus Mineralstoffe
-
muss
direkt an der Quelle abgefüllt werden
-
vorbeugende,
lindernde oder heilende, Wirkung
-
erhält
eine amtliche Zulassung, wenn die Wirksamkeit
wissenschaftlich nachgewiesen wurde
Quellwasser
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stammt wie
Mineralwasser aus unterirdischen Wasservorkommen
-
wird am
Quellort abgefüllt
-
hat in
seiner Zusammensetzung allen Kriterien zu genügen, die für
Trinkwasser vorgeschrieben sind
-
benötigt
keine amtliche Anerkennung
Tafelwasser
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ist kein
Naturprodukt, sondern ein künstlich hergestelltes Produkt,
das meist aus Trinkwasser als Grundsubstanz und weiteren
Zutaten besteht, zum Beispiel Meerwasser, Sole,
Mineralstoffen und Kohlensäure
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darf nicht
auf eine bestimmte geographische Herkunft hinweisen.
Angaben über die chemische Zusammensetzung sind nicht
erlaubt.
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kann an
jedem beliebigen Ort hergestellt und abgefüllt werden
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darf in
Kanistern, Fässern oder Schläuchen gelagert werden
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darf in
seinem Namen weder den Begriff "natürlich"
enthalten, noch einen Brunnen- oder Quellnamen tragen
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bedarf
keiner amtlichen Anerkennung
Leitungswasser
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wird in
Deutschland zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und zu
etwa einem Drittel aus Oberflächenwasser (Seen, Talsperren,
Uferfiltrat von Flüssen) gewonnen; es kann daher
zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sein.
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kann zur
Aufbereitung – gemäß Trinkwasser-Verordnung – mit
einer Reihe von Chemikalien versetzt werden
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wird
kontrolliert, bevor es von den Wasserversorgern ins Rohrnetz
eingespeist wird
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Legt bis
zum Verbraucher häufig noch einen kilometerweiten Weg
durch das städtische Rohrsystem zurück
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aufgesprudeltes
Leitungswasser kann niemals Mineralwasser sein
Quelle: IDM-Informationszentrale Deutsches
Mineralwasser
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Sie hier für die Minerallwasserpreisliste im PDF-Format
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